Die responsive Webseite des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern

Die responsive Webseite des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern © ADFC

Dossier: Einheitliche Webpräsenz

 

Im Rahmen des Projekts "Websiterelaunch für Gliederungen" wird der Bundesverband allen Gliederungen kostenlos eine neue TYPO3 Internetseite zur Verfügung stellen. Hier finden Sie alle Infos zum Projektverlauf und zu den Modellen Sattel und Pedale.

 

Während adfc.de eine bundesweit relevante Themenvielfalt aus dem Bereich Politik, politische Aktionen, politische Verbandsaktivitäten bis hin zu Servicethemen wie Kaufberatung, Alltag und Tipps mit dem und rund um das Fahrrad bietet, sollen die Internetauftritte der Gliederungen spezielle Informationen für Mitglieder und ADFC-Interessierte vor Ort bieten.

Fester Rahmen und Zubehör für alle Gliederungs-Websites

Allen Gliederungen kann dafür ein eigener Redaktionszugang innerhalb des neuen adfc.de-Redaktionssystems TYPO3 zur Verfügung gestellt werden. Bildlich gesprochen liefert adfc.de den festen Rahmen und das Zubehör, mit dem jede Gliederung ihr eigenes Fahrrad bauen kann („adfc.de-Rad“). Gliederungen, die sich dem adfc.de-Rad anschließen, können die Funktionen, visuellen Elemente und redaktionellen Inhalte des Internetauftritts des Bundesverbands für ihre eigenen Internetauftritte nutzen. Schnittstellen wie die automatischen Einbindung von Radtouren und Termine aus dem neuen Radtouren- und Veranstaltungsportal sind bereits integriert.

 

Schematische Übersicht der Relaunchmodelle Sattel und Pedale
Übersicht "adfc.de-Rad" mit den Modellen "Sattel" und "Pedale" © ADFC

Sattel-/Pedal-Konzept: Projektstatus und Timing

Das Angebot für die Gliederungen befindet sich seit 2019 in der Testphase mit ausgewählten Gliederungen, mit denen das Sattel-/Pedal-Konzept geprüft und die Anforderungen an die Software entwickelt werden. Die Software ist ein Konfigurator/Generator, der eigens auf Basis der adfc.de-Website und Anforderungen des Verbandsentwicklungsprozesses geschaffen wird. Dieser wird bis Frühjahr 2020 programmiert mit dem Ziel möglichst einfach und automatisiert eigene ADFC-Webseiten anzulegen. Dazu ist eine Beta-Phase notwendig (aus Gründen der Performance/Serverauslastung), die derzeit mit freiwilligen Gliederungen aus Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt wird. Sobald die Betaphase abgeschlossen ist, wird das Website-Angebot allen Gliederungen ab Sommer 2020 zur Verfügung stehen. Der Bundesverband stellt allen Gliederungen kostenlos eine neue TYPO3 Seite zur Verfügung.

 

Hintergrund und Ziele: Verbandsentwicklungsprozess

Ein Ziel des Verbandsentwicklungsprozesses ist es, dass der ADFC als Ganzes wahrgenommen wird. Darin heißt es:

Der ADFC ist EINE Organisation. Wir vertreten immer den ADFC als Ganzes - ob wir uns in einer Ortsgruppe, in einem Kreis- oder Landesverband, oder im Bundesverband engagieren. Auf unserer jeweiligen Ebene sind wir eigenständig und verantwortlich. Für den ADFC als ganzes übernimmt der Bundesverband die Verantwortung.

Daraus ergibt sich das Ziel aus Sicht der Websitebesuchenden: Die Hauptzielgruppe der radfahrinteressierten Online-User (und Nicht-Mitglieder) soll vorranging über den Gesamtverband informiert werden und sich nicht durch Weiterleitungen/neue unterschiedliche Online-Auftritte verwirrt fühlen. Das Ziel ist ein einheitlicher Online-Auftritt des ADFC.

Zentrales Hosting und weniger Aufwand für die Gliederungen

Für das Projekt "Websiterelaunch für Gliederungen" wird der Bundesverband künftig ein zentrales Hosting aller Gliederungen übernehmen, Gliederungen können sich dem Auftritt anschließen und mit einem Content Management System TYPO3 arbeiten (bildlich gesprochen ist es das "adfc.de-Rad").

Die Website des Bundesverbands bildet den Rahmen. Gliederungen können sich in den "Sattel" setzen oder in die "Pedale" treten

Gemeinsam unterwegs in die digitale Zukunft mit dem "adfc.de-Rad"

Ein weiteres Ziel ist es, die Gliederungen in puncto technischem Aufwand zu entlasten. Der Bundesverband kümmert sich dabei um IT-spezifische Aufwände, wie Webhosting und Wartung des Redaktionssystems TYPO3. 

Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, alle Gliederungen zu motivieren, sich dem adfc.de-Rad anzuschließen, um den ADFC zukünftig durch einen visuell und strukturell einheitlichen digitalen Auftritt nach innen und außen zu stärken. Dem Bundesverband ist bewusst, dass es für alle ehrenamtlich Aktiven ein großer Aufwand ist, sich in das neue Konzept und das für einige Gliederungen neue Redaktionssystem TYPO3 einzuarbeiten. Aus diesem Grund stehen den Gliederungen, je nach Ressourcen und Kenntnissen, zwei Modelle zur Verfügung, für die sie beim Bundesverband künftig einen Zugang zum Redaktionssystem beantragen können.

Die Modelle "Sattel" und "Pedale"

Beide Modelle bauen auf dem neuen adfc.de auf und werden mit der Arbeitsgruppe Relaunch rückgekoppelt. Alle Elemente nutzen damit die visuelle Sprache des neuen adfc.de und stellen so ohne ergänzenden Aufwand ein einheitliches Erscheinungsbild der Internetauftritte des Bundesverbands und der Gliederungen sicher. Technische Standards in puncto Responsivität, Barrierefreiheit und Ladegeschwindigkeit sind bei der Programmierung von adfc.de bereits berücksichtigt und kommen so auch den Internetauftritten der Gliederungen zu Gute.

Das Modell „Sattel“ richtet sich an Gliederungen, die sich mit geringen redaktionellen und technischen Ressourcen dem adfc.de-Rad anschließen möchten. Das Modell „Pedale“ richtet sich an Gliederungen mit größeren redaktionellen und technischen Ressourcen und einem höheren Individualisierungsbedarf. Detaillierte Informationen zum jeweiligen Modell finden Sie in den unten verlinkten Artikeln.

Vorteile des Konzeptes für Gliederungen

  • Einheitlicher Gesamtauftritt:  Es wird das globale Template des ADFC genutzt, zentral gehostet und der Verband als eine Organisation wahrgenommen
     
  • Ressourcenschonend: Der Bundesverband verantwortet CMS-Wartung, CMS-Updates und Online-Konzeption. Die Vereinheitlichung hilft Lücken zu schließen, falls Online-Redakteure ausbleiben oder Admins nicht mehr aktiv sind
     
  • Modern und mobil: Aktuelle Anforderung an Design und Websitekonzeption (wie Social Sharing) werden umgesetzt und Websiteinhalte passen sich jeweiligen Bildschirmgröße an
     
  • Nutzer*innenperspektive: Der ADFC kennt die Belange der Radfahrinteressierten (ob Mitglied/Nicht-Mitglied vor Ort und national), weshalb eine benutzerorientierte Navigation mit themenspezifische Einstiegen möglich ist (nur bei Modell "Pedale")
     
  • Schnittstellen mitgedacht: Automatische Integration von Angeboten wie Radtouren- und Veranstaltungsportal oder Einbindung von Bundesverband/Landesverband/Ortsverband-Neuigkeiten auf der eigenen Gliederungsseite
     
  • Redaktionelle Freiheiten: Gliederungen können auf die bestehenden Online-Funktionalitäten zurückgreifen und individuell an ihre Bedürfnisse anpassen
     
  • Content-Verwaltung: Der Bundesverband stellt einen Pool an Bildmaterial für Gliederungen zur Verfügung und ermöglicht die Einbindung bzw. Mehrfachverwertung von Redaktionsinhalten
     
  • Support: Bereitstellung von Schulungsunterlagen und Leitfäden organisiert der Bundesverband und muss nicht durch Gliederungen erfolgen

Noch ein spannendes ADFC Digitalisierungsprojekt

Neue Gliederungswebsite? ADFC Radtouren- und Veranstaltungsportal mitdenken

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https://borken.adfc.de/artikel/dossier-gliederungsrelaunch

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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